AchtsamVerbunden-Tierkommunikation von ©Julia Reimann

Für viele Menschen sind Hunde, die besten Freunde, Wegbegleiter, Familienmitglied und

einfach einer der treuesten Partner die man sich vorstellen kann.

Sie sind für uns da, wenn es uns schlecht geht, freuen sich unheimlich, wenn wir nach Hause

kommen, auch wenn wir nur ein paar Minuten außer Haus waren. Sie bieten uns Trost und Halt in schweren Zeiten, beschützen unsere Kinder, begleiten uns auf allen Wegen, machen Dinge einfach nur, damit wir Menschen glücklich sind.

Obwohl unseren Hunden ein so hoher Stellenwert beigemessen wird, müssen sie im Vergleich zu anderen „Haustieren“ ganz schön viel abhalten können. Viele Menschen schätzen Hunde zwar als ihre Begleiter, aber dennoch müssen sie aufs Wort gehorchen, dürfen ihren Unmut nicht zeigen und sollen immer schön lieb schauen. Eine Ausnahme gibt es natürlich, unser Freund der Wachhund, der muss jeden Angreifer seines Reviers fernhalten. Aber wehe er hat das außerhalb seines Reviers nicht im Griff, sich umzustellen und ruhig zu bleiben, wenn sich ein Fremder nähert.

Katzen hingegen gelten als eigenwillige eigenständige Wesen, sie dürfen fauchen, wenn man ihnen ungefragt zu nahekommt. Pferden sagt man nach, sie treten aus - jedes Reitschulkind lernt einen großen Bogen um den Popo des Pferdes zu machen. Der treue beste Freund - der Hund - der jedoch, darf keine Eigenheiten besitzen.

Mein Beruf als Tierkommunikatorin hat mir eine völlig neue Perspektive auf diese

Stereotypenbetrachtung unserer Tiergeschöpfe gegeben. Tagtäglich darf ich erfahren wie

eigenständig denkend, fühlend und liebend unsere Fellfreunde tatsächlich sind. Die Denkweise vieler Menschen, dass Tiere keine Intelligenz besitzen und nur instinktgesteuert agieren, keine eigenen Ansprüche besitzen, keine Emotionen erleben und Vergangenes eh vergessen, ist schlichtweg falsch! Oft schon habe ich Freunde oder Familie erzählen hören „Neulich da hat unser Hund etwas gemacht, da hatte ich fast das Gefühl er würde uns verstehen?!?“ Ich frage mich dann immer, WIESO ist dieses Phänomen für viele fern ab der Realität? Natürlich verstehen unsere Tiere uns, sie lesen unsere Gefühle und Bilder im Kopf, die wir an sie richten. Meine ganze Kindheit und Jungend begleitete mich mein Hund Anjo. Als Kind war ich stundenlang auf dem Spielplatz oder im Wald unterwegs. Nicht einmal habe ich dabei zu meinem Hund gesagt „komm mit“ oder „mach hier für die nächste halbe Stunde Platz, solange ich Schaukeln gehe“. Wir haben uns stumm verstanden, ohne verbale Sprache. Schon damals habe ich Telepathische Sprache benutzt, ohne, dass ich mir dessen bewusst war. Ich habe mir einfach vorgestellt wie liebenswert ich es von meinem Freund fände, wenn er sich einfach am Rand vom Spielplatz für eine Weile ausruht; Im Wald an meiner Seite bleibt ohne wegzurennen, oder ich die ganze Zeit nach ihm schauen muss. Und nun, viele viele Jahre später, hatte ich das Glück zu lernen, dass man auf diese Weise sogar mit den Tieren kommunizieren kann. Endlich kann ich erfahren, was sie zu sagen haben, wie sie zu den Dingen im Leben stehen und welche Wünsche und Bedürfnisse sie loswerden wollen.


Tiere, die in unseren Familien leben, haben eigene Vorstellungen.

Oft tun sie Dinge einfach, weil wir sie von ihnen verlangen und ihre Liebe zu uns unglaublich

stark ist. Weil sie wissen, wie glücklich uns etwas macht und sie sich darüber freuen. Weil sie

uns nicht enttäuschen wollen. Weil sie denken, bestimmte Rollen oder Aufgaben übernehmen zu müssen. Manchmal tun sie auch Dinge, die wir Menschen gar nicht okay finden. Der Grund dafür ist möglicherweise aber keine böse Absicht, sondern ein Missverständnis oder ein Trauma, das getriggert wird. In vielen Gesprächen mit Tierschutzhunden konnte ich ein Verständnis dafür aufbauen, was die Vergangenheit auch bei Tieren auslösen kann. Natürlich gibt es auch Tiere welche die Vergangenheit, Vergangenheit sein lassen. Dies hat einfach mit den unterschiedlichen Charakteren und Persönlichkeiten zu tun. Es kann aber auch sein, dass Autofahren zur Hölle wird, weil man sich daran erinnert wie man in einen Hundefänger gequetscht, von seiner Mama weggerissen, halb verdurstend für eine Ewigkeit gefangen war. Dass man auch bei Minusgraden im Garten liegt, nicht ins Haus kommt, obwohl Frauchen fast

in Ohnmacht fällt vor Sorge, weil man es in einem geschlossenen Raum einfach nicht aushält;

zu groß ist die Macht der Erinnerung an den winzig kleinen Käfig aus Metall, in dem man

aufbewahrt wurde und erst am Ende seiner Tage erleben darf, was frei sein bedeutet.

All unsere Tiere fühlen, lieben, denken, haben die ein oder anderen Wehwehchen und möchten auf ihre Weise Teil unserer Familie sein. An oberster Stelle jedoch haben sie verdient, als vollständige Lebewesen, genau wie wir Menschen, geachtet, respektiert und entsprechend achtsam behandelt zu werden.


Autor: Julia Reimann

Mehr unter: https://www.achtsamverbunden-tierkommunikation.com

Email: achtsam.verbunden@gmx.de


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